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Seinen eigenen Web-Server haben, lokal seine Homepage gestalten und testen, oder gar das gesamte LAN versorgen. Das alles ohne Speicherbegrenzung und mit CGI und Passwortschutz. Kein Problem: Apache ist meist schon installiert
Apache ist der im Internet am häufigsten
benutze Web-Server. Dies verdankt er seiner Stabilität und seinen
exzellenten Eigenschaften unter hohen Auslastungen. Der Web-Server wird
zumeist schon beim Systemstart als Deamon aktiviert und läuft ohne
nennenswerte Belastung des laufenden Systems im Hintergrund. Den wohl einfachsten
Test um auszuprobieren, ob der Server auch bei Ihnen schon läuft,
ist es, unter Netscape (Arena, lynx ...) die Seite http://localhost anzuwählen.
Wenn Apache installiert ist, sollte hier eine Standardseite erscheinen.
Apache bietet die Möglichkeit den
Zugriff auf einzelne Unterverzeichnisse per Passwortabfrage zu sichern.
Die Konfiguration dafür ist recht einfach.
>> mkdir /usr/local/httpd/htdocs/secure Dann muß in der Konfigurationsdatei
des Apaches die Unterstüzung einer Passwortsicherung eingestellt werden.
Nun muß noch eine Datei erzeugt werden,
in der die Passwörter abgespeichert werden. Diese Datei enthält
dann das zu jedem Benutzer zugehörige Passwort und sollte unter /usr/local/httpd/
liegen.
>> htpasswd -c /usr/local/httpd/users martin ausgeführt. Das Programm fragt dann nach dem Passwort, welches verschlüsselt in der Datei "users" abgelegt wird. Sollen Passwörter für weitere Benutzer angelegt werden, wird der Befehl analog zu obigem ausgeführt, allerdings ohne die Option -c. In dem zu sichernden Verzeichnis legt man
sich dann noch eine Datei namens .htaccess
an, über die eine Konfiguration der Passwortabfrage für
dessen Verzeichnis erfolgt:
Nach einem Neustart des Apache-Servers >> /sbin/init.d/apache restart sollte dann eine Passwortabfrage erscheinen,
wenn man das geschützte Verzeichnis mit seinem Web-Browser anschauen
will.
Jeder kennt die Formulare, die man im Internet
ausfüllen kann, um sich z.B. bei einem Service anzumelden, oder um
e-Mail-Adressen zu hinterlassen. Bei derartigen Formularen handelt es sich
meistens um sogenannte CGI-Programme (Common Gateway Interface). Diese
bearbeiten die eingegebenen Daten und generieren entsprechende HTML-Seiten.
Der Apache unterstütz dies natürlich auch und ist so konfiguriert,
daß er Programme und Skripte, die sich im Verzeichnis /usr/local/httpd/cgi-bin
befinden, als CGI-Skripte ausführt.
Die oberen vier Zeilen sollten bereits existieren, es muß nur noch die letzte Zeile angefügt werden. Natürlich müssen die benutzen Pfade an die eigene Dateistruktur angepaßt werden. Auch hier können erst nach einem Neustart des Web-Servers >> /sbin/init.d/apache restart die Skripte ausgeführt werden.
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