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explore2fs

Gerade Linuxeinsteiger müssen häufig noch von Windows aus auf Ihre Linuxpartition zugreifen, um an Daten zu gelangen.
Da Linux (zumindest noch) das ext2-Dateisystem benutzt, welches von Windows aus nicht lesbar ist (wäre ja auch zu viel von Microsoft verlangt, sich in die offenen Quellen einzulesen), braucht man zusätzliche Tools, um an seine Linuxplatten zu kommen.
explore2fs ist ein Expl*rer-ähnliches Tool, mit dem man mittels Drag´n´Drop seine Daten erreichen und kopieren kann:

Explore2fs Screenshot

Mittlerweile hat man auf die ext2-Partition Lese- und Schreib-Zugriff.

Homepage: http://uranus.it.swin.edu.au/~jn/linux/explore2fs.htm

DIA

DIA ist weder ein Mal- noch Zeichenprogramm, sondern es dient dem Erstellen von Diagrammen, wie Flußdiagrammen, Netzwerktopologien und vielen anderen mehr.
Der Vorteil ist die bereits jetzt große Auswahl an Objekten und die einfache Anpassung dieser an die eigenen Wünsche.

DIA Screenshot

Es kann leicht um eigene Objekte erweitert werden und unterstützt das Abspeichern der Diagramme ins XML-, EPS- oder SVG-Format.
Viele Diagramme unseres Magazins wurden beispielsweise mit Hilfe von DIA erstellt.

Homepage: http://www.lysator.liu.se/~alla/dia/dia.html

Plex86 - Logo

So sehr man es sich auch wünschen mag, um Windows kommt man manchmal nicht herum. Sei es zum Ansprechen propriatärer Hardware oder zum Benutzen einer Windows-only-Software.
In vielen Fällen hilft schon Wine oder die kommerzielle virtuelle Maschine vmware.
Zu jedem großen kommerziellen Programm gibt es im allgemeinen auch die Bestrebung vieler ehrgeiziger Programmierer, einen unter GPL stehenden Clone herauszubringen.
Dies gilt auch für Plex86, welches eine freie Version von vmware darstellt - allerdings noch sehr in der Entwicklung steht und somit bisher keineswegs als Ersatz gedacht ist.
Plex86 setzt auf den früheren CPU-Emulator Bochs auf, der mittlerweile auch unter GPL vertrieben wird, so daß wichtige Programmabschnitte hieraus für das neue Produkt mitverwendet werden können.
Da man im Gegensatz zum früheren Bochs weniger auf Portabilität und eher auf Geschwindigkeit ausgerichtet ist, konnten viele Teile von Plex86 speziell für Linux optimiert werden.

Dos unter Plex86

Wer nun allerdings Wunder vom VMware-Konkurrenten erwartet, muß bisher enttäuscht bleiben.
Zwar gelingt es schon, mittels Plex86 Dos zu booten, wer allerdings Windows im Fenster laufen lassen will, muß sich noch etwas gedulden.
Da es allerdings schon gelang, unter Bochs eine Windows-Sitzung zu starten, darf mit viel Vertrauen in die Zukunft schauen, daß auch dies in der nächsten Zeit unter Plex86 gelingen sollte.

Homepage: http://www.plex86.org/

grdb

Seit KDE und Gnome wissen wir: Einheitlich aussehende Applikationen sehen einfach besser aus.
Was also tun mit den ganzen Programmen die andere Toolkits benutzen, wie Motiv, TCL/TK oder Xaw? Entweder man schreibt das Programm neu, wie man es bei vielen KDE-Tools gemacht hat, oder man ändert einfach die .Xdefaults derart, daß solche Exoten genauso aussehen.
Anstatt nun mühsam alle Programme per Hand anzupassen, können alle GTK/Gnome-Benutzer das nützliche Tool grdb benutzen.

Ein kleiner Eintrag in die Gnome-autostart, und viele nicht-GTK-Programme (Netscape, XEmacs ...) passen Ihre Farben und Fonts dem aktuellen GTK-Theme an.
(Dies funktioniert natürlich nicht bei Themes, die extensiven Gebrauch von Texturen machen.)
Der Effekt ist verblüffend erfolgreich:
Vorher
Nachher
Vorher - ScreenshotNachher - Screenshot

Das nützliche Tool findet man unter:
http://freshmeat.net/projects/grdb/homepage/


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