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  Mozilla Logo Mit Webbrowsern ist das so eine Sache: Im Hinblick auf die rasant schnelle Verbreitung des Internet und der Tatsache, daß es mehr und mehr private und kommerzielle Existenzen ins Netz der Netze (oder, genauer gesagt, in dessen Informationsbereiche, das www) zieht, ist die Anzahl an Programmen, die dieser Aufgabe in umfassender Weise gewachsen sind, ausgesprochen gering...

Autor: Kristian Rink

Mozilla M18 im Einsatz

Hat man in der Welt von Billy Gates und seinen Spießgesellen zumindest noch mit deren hauseigenen Browser IE (über dessen Qualität sich freilich streiten läßt) und dem 'Newcomer' Opera zumindest zwei Alternativen, die die Darstellung von Web-Pages auf dem gegenwärtigen Stand der Technik erlauben, so führte in der Linux-Welt für jenen Anwender, der mehr als nur Textseiten darstellen will, auch gern 'mal Seiten mit Multimedia-Einarbeitungen (sprich: auf Browser-PlugIns) zurückgreift oder schlicht und ergreifend eine Software sucht, die es ermöglicht, ein Maximum an verschiedenartigen Websites einigermaßen ansehnlich darzustellen, kein Weg an Netscape's Navigator oder Communicator vorbei. Ein sicherlich nicht immer angenehmer Umstand, insbesondere wenn man betrachtet, daß die letzten Versionen ebendieses Programmpaketes auf den aktuellen Linux-Distributionen sich im wesentlichen durch häufige und schwere Abstürze auszeichneten. Doch

Abhilfe

....könnte jetzt endlich nahen: Mozilla, jener Browser, den eine Gemeinde von freien Entwicklern seinerzeit aus den freigegebenen Sourcen des Netscape-Browsers zu entwickeln begann, reift zügig und liegt mittlerweile, mit der Version M18 (M für Milestone) in einer Version vor, die sich eigentlich als weitestgehend praxistauglich erweist.
Auf der Mozilla-Homesite www.mozilla.org finden sich downloadbare Versionen des Browsers für etliche Betriebssysteme, darunter auch vorkompilierte Linux-Pakete, sowie ein Source-Tarball für all jene, die gern diesen Weg gehen wollen. Nachdem die ersten Versuche, das Paket von den Sourcen zu kompilieren, das Build-Verzeichnis von M18 innerhalb einer Stunde (auf einem PII-350) auf mehr als 1 GByte Plattenplatz ausgedehnt hatten, wurde dann doch auf die vorkompilierte Version zurückgegriffen... Der Ablauf dabei ist einfach: Nach dem Download (der bei mittlerweile um die 9 MByte etwas länger dauern dürfte) extrahiert man das Archiv an einer beliebigen Stelle des Filesystems (beispielsweise /opt oder /usr/local), kann wahlweise das entstehende Verzeichnis (package) noch umbenennen, und ruft dann am nächstbesten Xterm das Programm 'mozilla' in diesem Verzeichnis auf. Nach einer gewissen Zeit startet das Programmpaket mit einem offenen Browserfenster, in dem, bei Verbindung zum Internet, die Startseite von mozilla.org geladen wird....
Anmerkenswert ist hierbei noch, daß der Browser offensichtlich Probleme bereitet, sollte er durch <root> installiert und von einem 'normalen' Nutzer gestartet werden. Im vorliegenden Falle war es dann beispielsweise für den 'normalen' Nutzer nicht möglich, Teile des Programmes (Messenger, Adressbuch) direkt aus den Menüs (nur über -addressbook bzw -mail - Parameter an der Kommandozeile) zu starten, weiterhin ließen sich keine Einstellungen für Mail und News vornehmen und selbst der (entbehrliche) Zugriff auf die beiden standardmäßig mitgelieferten Themes des neuen Systems war nicht möglich.

Grundsätzliches

Wer den Nachfolger des Navigator erwartet, wird enttäuscht werden: Mozilla entpuppt sich zweifelsohne als jüngerer Bruder des Communicators, sprich: das Programmpaket beinhaltet neben dem Web-Browser auch wieder einen Mail- / Newsreader, einen Editor für Webpages, ein Adressbuch, eine Javascript-Konsole und eine ganze Reihe anderer mehr oder minder nützlicher Programme und Progrämmchen, die dem Surfer / Netzler das tägliche Leben erleichtern sollen.
Die Optik von Mozilla ist auf den ersten Blick neu, auf den zweiten Blick hingegen erkennt man die altbekannte Struktur der Netscape-Oberfläche, die allerdings etwas bunter und ausgefallener gestaltet wurde und, einem etwas eigenartigen Trend der Zeit folgend, jetzt mittels Themes an den jeweiligen Geschmack des Nutzers angepaßt werden kann. Wer's braucht...

Browser Screenshot
Auffallende Neuerung im Vergleich zu den 4.x- Versionen von Netscape ist allerdings die (im Browser und im Mailer) eingearbeitete, etwas an StarOffice / IE erinnernde Seitenleiste, die die linke Seite des Programmfensters belegt und unter anderem den Schnellzugriff auf des Nutzers Bookmarks, die Netscape-Search-Engine und die ebenfalls von 4.x bekannte "What's related" - Funktion bietet und (leider eingeschränkt) durch den Nutzer konfigurierbar ist.
Zu guter Letzt findet sich am Fuße des Fensters die neue Taskleiste, die neben den Symbolen zum Start von Browser, Adressbuch, Mailer und Editor auch (neuerdings) das Menu "OpenWindows" bietet, welches (wer hätte das gedacht) eine Liste der offenen Mozilla-Fenster anzeigt, was insbesondere für überzeugte 'Multisession' - Surfer ein unschätzbar hilfreiches Werkzeug sein dürfte...
Da bei aller Funktionalität das Web immer noch die Hauptaufgabe von Mozilla ist, sollen die Neuerungen im

Browser-Teil

als erstes betrachtet werden. Am bemerkenswertesten hier wohl die im Menu 'Tasks' gefundene Unteroption 'Privacy and Security' : die hier enthaltenen Tools bieten Zugriff auf all jene Optionen, Einstellungen und Antworten, die der Surfer im Verlauf seiner Ausflüge ins Web vornimmt. Im Klartext:

  • Der PASSWORT-MANAGER kümmert sich um all jene Web-Formular-Seiten, bei denen Logins mit Nutzername und Paßwort abgefragt werden. Hier kann nachträglich festgestellt werden, für welche Sites der Browser Passwörter speichern darf und für welche nicht; desweiteren lassen sich dort (selbstredend) auch Einträge entfernen. Die Option, die gespeicherten Daten mittels eines Master-Paßwortes zu verschlüsseln, scheint zudem auch eine recht hilfreiche Idee zu sein, die den tippfaulen Nutzer unter Umständen vor Schwierigkeiten bewahren könnte.
  • Der FORM-MANAGER speichert Standardinhalte für bestimmte, häufig wiederkehrende Abfragen (Adressen und dergleichen), bietet ähnliche Verwaltungsmöglichkeiten wie der Paßwort-Manager und dürfte ebenfalls in erster Linie an jene adressiert sein, die ebendiese Informationen häufig zur Hand haben müssen und sich Tipparbeit sparen wollen.
  • Wirklich interessant ist der COOKIE-MANAGER...
    Cookie-Manager
    Endlich bietet sich aus dem Browser heraus eine Möglichkeit, die auf der Platte gespeicherten Mini-'Kekse' zu durchforsten, zu löschen und auch Internet-Sites gezielt und dauerhaft an der Vergabe von Cookies zu hindern (bzw. dies später auch wieder zu gestatten). Hilfreich für all jene also, die Cookies generell mißtrauen, trotzdem aber für bestimmte Sites (Webshops u. ä.) nicht ohne leben können.
  • Der IMAGE-MANAGER könnte für den Nutzer perspektivisch jene Arbeit erledigen, für die man heute noch Zusatzprogramme wie Junkbuster benötigt: Nach eigenem Gusto kann der Nutzer dem Browser untersagen, Bilddateien von bestimmten Websites zu akzeptieren, ohne generell auf Bilder in Websites verzichten zu müssen. In Verbindung mit der in den "Preferences" wählbaren Einstellung, nur Bilder zu akzeptieren, die vom gleichen Server kommen wie die geladene Site, ist es schon recht gut möglich, sich etwa von unerwünschten, Ladezeit und Bandbreite fressenden Werbebannern und ähnlichem zu befreien.
    Eine weitere Eigenschaft, die positiv auffiel, ist die Möglichkeit, über zwei Menu-Kommandos unter 'View' die Schriftgröße in der betrachteten Datei zu vergrößern / zu verkleinern, eine echte Verbesserung im Vergleich zur Netscape-Variante, bei der hier immer in den Einstellungsdialog gesprungen werden mußte, um die Standardschriften und -größen zu konfigurieren. Weiter in Sachen Text bietet Mozilla die Möglichkeit, verschiedene Zeichensatzkodierungen für die Sites zu wählen oder automatisch erkennen zu lassen, was all jene freuen dürfte, bei denen Bedarf nach einem Browser etwa mit kyrillischen oder japanischen Schriften besteht.
Trotzdem, wie der Dauertest zeigt, bietet sich noch Raum für Verbesserungen, Bugfixing und neue Features. Zum einen sind da Optionen, die man sich wünschen könnte und die in anderen Browsern existieren, hier aber leider fehlen, beispielsweise die Möglichkeit, eine angezeigte Website *komplett* (d.h. inclusive aller dargestellten Dateien, Bilder, Frames, Sounds, Videos und was-auch-immer) für den Offline-Betrieb zu speichern und eventuell in einer geeigneten Form zu organisieren (Offline-Bookmarks?). Eine Reihe von (bekannten und unbekannten) Bugs macht dem Anwender derzeit das Leben hin und wieder schwer; wer Mozilla täglich verwendet und auf Probleme stößt, sollte einen Blick auf die Mozilla-Site in die Bug-Liste werfen, um ggfs. Möglichkeiten zu finden, sein Problem zu umgehen.
Bei der Darstellung von Sites schlägt sich M18 im Vergleich zu den Vorgänger-Milestones < M16 recht wacker, wenngleich sich die Verbesserungen zum direkten Vorgänger hier in Grenzen halten: Bei SSL ist nach wie vor Fehlanzeige, und auch mit manchen Webformularen mag der Mozilla überhaupt nicht arbeiten wollen. Dennoch ist die Häufigkeit, daß man doch noch zu einem 'anderen' Netscape greifen muß, um eine bestimmte Site zu betrachten, deutlich geringer als in den vorangegangenen Milestones, so daß davon auszugehen sein dürfte, daß der Mozilla 1.0, der irgendwann dann doch erscheinen soll, aus diesen Problemen entwachsen sein wird.
Ein weiteres, gern genutztes Element des Communicator ist der

Messenger

genannte Mail- und Newsreader, welcher ebenfalls erkennbare Verbesserungen über sich ergehen lassen mußte. Die wohl wichtigste Neuerung wird denn entsprechend auch gleich bei Aufruf des Messengers im Mail-Window präsentiert: Das Programm ist nunmehr in der Lage, mehrere POP-basierte Mail-Accounts zu verwalten; ein Feature, welches in den bislang veröffentlichten Netscapes den IMAP-Usern vorbehalten blieb. Und, in der Tat lassen sich beliebig viele POP- Accounts mit Server-, Nutzer- und Accountnamen und allem, was sonst so dazugehört, konfigurieren und überblicken, wobei für jeden Account seperat In-, Outbox, Papierkorb, Entwurfs- und Sent- Ordner und all die anderen üblichen Standardfolder angelegt und die über den entsprechenden Account bearbeitete Mail in der richtigen Position abgelegt wird. Auf diese Art und Weise ist es auch möglich (so dies der verwendete SMTP-Server erlaubt), vom gleichen Browser aus Mail mit unterschiedlichen Absender-Adressen zu schicken, ohne jene erst in der Konfiguration des Programms ändern zu müssen.
Weiterhin haben die Entwickler ihrem Programm eine recht gut funktionierende Mail-Filter-Einrichtung spendiert, die umfangreiche Einstellmöglichkeiten bietet, im Großen und Ganzen auch recht treffsicher funktioniert und dann eingehende Mails nach den vom Nutzer definierten Kriterien in bestimmte Ablagefolder, die Inbox, den Papierkorb, nach /dev/null oder wohin auch immer verschiebt.

Mail Filter

Wer jeden Tag große Mengen an Mail aus Mailinglisten oder Spam-Mailern empfängt und keine nennenswerte Lust verspürt, sich durch den Wust an Post zu quälen, um die eine oder andere *wirklich* wichtige Message zuerst zu lesen, der wird mit diesem Werkzeug sehr glücklich werden...
Ansonsten scheinen die Veränderungen kosmetischer Natur zu sein, und somit bleibt der Messenger als angenehm bedienbarer und mit allen notwendigen Features versehener Mail- und Newsreader durchaus einsetzbar.
Wer dann nach dem Browsen auf den Geschmack gekommen ist und sich auch gern 'mal als Webdesigner versuchen möchte, dem bleibt mit dem

Composer

ein altbewährtes 'Pseudo-WYSIWYG' - Tool zum Entwurf von Websites in einer grafischen Umgebung. Kurz gesagt: Der Composer scheint jener Programmteil im Mozilla zu sein, an dem die Entwicklung fast spurlos vorübergegangen ist.

Composer Symbolleiste
Wer jenes Tool in Netscape 4.x kannte, wird sich auch hier sofort und problemlos zurechtfinden: Über Symbolleiste lassen sich nach wie vor die Standardelemente (Anker, Bild, Tabelle, Linie) in die Site einarbeiten, die Möglichkeiten zur Textformatierung, Schriftarten- und -größenwahl sind auch noch diesselben geblieben, und Unterstützung für Features, die darüber hinausgehen (Frames, CSS, Image-Maps, um nur einige zu nennen) sucht man vergeblich. Somit bleibt der Composer weiterhin ein Programm, daß minimalen Ansprüchen zum schnellen Erstellen einer kleinen Page gerecht wird, für mehr aber eigentlich nicht verwendbar ist.

Fazit

Nach wie vor ist Mozilla Beta-Software, was **niemals** vergessen werden sollte, wenn man sich mit dem Programmpaket einläßt. Entsprechend gibt es nach wie vor Features, die nicht funktionieren oder fehlen, der Browser funktioniert noch nicht vollständig, und eine ganze Reihe nicht gravierender, aber lästiger kleiner Bugs und Problemchen, die hin und wieder auftauchen und (im übelsten Falle) den Browser abstürzen lassen, wird den Nutzer zwar nicht unbedingt in den Wahnsinn treiben, aber doch hin und wieder ärgerliche Effekte beim Durchforsten des Webs verursachen. Im Vergleich zu den Vorgänger-Milestones scheint man aber diesmal zumindest das Problem der Geschwindigkeit der Oberfläche in den Griff bekommen zu haben, der M18 läuft auf derselben Hardware erkennbar flüssiger und läßt sich angenehmer bedienen.
Schlußendlich bleibt festzuhalten, daß der Mozilla (leider) aufgrund der gegebenen Widrigkeiten bei der Darstellung bestimmter Sites noch kein vollständiger Ersatz für Netscape ist, aber gute Chancen hat, dies in absehbarer Zeit zu erreichen... zum alltäglichen Surfen reicht es auf jeden Fall, und für 'speziellere' Aufgaben oder Sites, die der M18 partout nicht will, hat man halt noch den Navigator in der Hinterhand.
Damit wären die wichtigsten Dinge geklärt, bleiben noch zwei kleine Randbemerkungen:

Netscape 6 ??

Einerseits sei noch ein Phänomen erwähnt, welches auch daraus resultiert, daß Netscape ihre Sourcen seinerzeit offensichtlich freigegeben haben, um dafür zu sorgen, daß freie Entwickler ihren Browser verbessern und weiterbearbeiten. Entsprechend folgt jetzt auch nach einem Versionssprung die Nummer 6 des Browsers mit dem Netscape-Logo in der rechten oberen Ecke, die nichts weiter ist als ein durch Netscape modifizierter und bearbeiteter Mozilla-Browser, wiederum mit einer Reihe eigenartiger Anbauten (AOL Instant Messenger). Abgesehen von diesen Features und einigen optisch differierenden Elementen (Netscape-Logo, die Mailfolder in der Baumdarstellung des Messengers sehen anders aus) gibt's kaum interessante Unterschiede zum reinen Mozilla, weswegen es wohl Geschmackssache ist, für welchen der Browser man sich letztlich entscheiden mag. Ähnlich den Mozilla- "Nightly Builds" (aktuell kompilierte Binaries aus dem gegenwärtigen Stand des Quellcodes) sind die Netscape-6- Prereleases übrigens mit einer 'Timebomb' versehen, die dafür sorgt, daß das Programm nach einer gewissen Zeit mit einem "This software has expired" - Fenster nervt und den Nutzer wieder und wieder auf die Netscape-Site lenkt, um doch endlich die neue Version herunterzuladen...

Galeon

Andererseits wird Mozilla insofern interessant, als daß (offensichtlich dank der offenen Quellen und der guten Integrierbarkeit) sich einige Entwickler

Galeon Screenshot

aus dem Umfeld des GNOME-Desktops auf das Paket gestürzt haben und darauf aufsetzende Programme anbieten, die durchaus interessant sind. Jener Nutzer, der lediglich die Web-Funktionen von Mozilla nutzen will und Mail / News / Page-Design ohnehin mit anderer Software erledigt, für den bietet Galeon eine interessante Lösung. Dieses in der Version 0.7.7 vorliegende Programm verwendet Gecko, die HTML-Rendering-Engine von Mozilla, unter einer GTK/GNOME-Oberfläche und bietet damit einen kleinen, schnellen Web-Browser, der zwar weniger Features bietet als das 'große Paket', aber hinsichtlich der Internet-/ HTML-Fähigkeit diesselbe Leistung bringt.
Das zweite Projekt, Nautilus, der neu entstehende GNOME-Filemanager, ist mit einer Vielzahl interessanter Features ausgestattet und verwendet ebenfalls den Gecko zur Darstellung von HTML-basierten Dokumenten. Jenes Programm ist allerdings in einer noch sehr viel früheren Beta-Version als Galeon oder der Mozilla selbst, so daß es zum 'richtigen Arbeiten' noch nicht eingesetzt werden sollte.
Links:
Mozilla Homesite
www.mozilla.org
Mozilla Entwicklersite (Downloadquelle für mehr Zusatzprogramme)
www.mozdev.org
Galeon Webpage
galeon.sourceforge.net
Nautilus
nautilus.eazel.com
Netscape-Homesite (für Netscape 6)
home.netscape.com

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