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Wo liegen die Schwachpunkte der SuSE-Distribution?
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25.06.2000 - Wo liegen die Schwachpunkte der SuSE-Distribution? - Ronny Ziegler
Kaum eine Frage spaltet die Linux-Nation so sehr, wie diejenige nach der besten Distribution.
Etwaige Anfragen in Newsgroups können regelrechte Glaubenskriege entfachen, und besonder die SuSE-Distribution nimmt dabei einen spezielle Platz ein.

Die SuSE Distribution wird von vielen geliebt, wegen der einfachen Installtion und Stabilität, aber auch von vielen gehaßt, wegen Programmen wie Yast, SaX und den ungewöhnlichen Installtionsverzeichnissen von Apache (die sich übrigens im laufe der Zeit auch noch mehrfach geändert haben.)

Zusätzlich stört die Inkompatibilität der rpm-Pakete zu denen von Redhat, teilweise verursacht durch Banalitäten wie Groß- und Klein-Schreibung der Paketnamen. Ein argwöhnischer Benutzer bekommt hier schnell den Gedanken, daß dies beabsichtigt ist, um die Pakete der eigenen Distribution zu favorisieren.

Was halten Sie für die größte Schwäche der SuSE-Distribution?
Oder ist SuSE Ihrer Meinung nach sogar perfekt ??

Kommentare:

  Robert Wellinger -- Datum: 14. August 2000
Ich habe einen Webserver installiert. Zuerst habe ich RedHat 6.2 genommen. Ich brachte jedoch nur sehr wehnig zum laufen. Also z.B. Apache und so funktionierte bei mir nicht. Danach nahm ich Suse Linux. Und siehe da, alles funktionierte von anhieb!


  Joachim Künne -- Datum: 21. Juli 2000
Auch in verwende seit Jahren SuSE-Linux und ich bin von der letzten Version etwas enttäuscht. Zum Einen hatte ich gleich zu Anfang Probleme mit Samba (SWAT) und als nächstes kam dann ein weiteres dazu welches Exceed betraf, das dann auf meine Windowsmaschine auch nicht laufen wollte.


  Peter Blecha -- Datum: 20.Juli 2000
bis auf die schwäche, dass sich fvwm 2 und fvwm 95 nicht installieren lassen, ist die suse 6.4 eine echt gelungene bereicherung der neuen distributionen (arbeite nebenbei mit mandrake, red hat, caldera u. a.)


  Manuel Capellari -- Datum: 16. Juli 2000
Die 6.4er suse ist doch wohl die grösste vera****ung die es gibt ...
.... naja, nochmehr vera****ung wirds mit der nächsten version sein
 
ich verwende mittlerweile nurmehr RedHat und muss sagen, dass ich ziemlich
zufrieden damit bin


  Karl Loncarek -- Datum: 4. Juli 2000
Ich bin sehr zufrieden mit Suse. Nur was mich stört: Wenn amn sich pakete als RPM holt, sind sie meistens für Red Hat gemacht worden, das heißt auch mit der entsprechenden Verzeichnisstruktur. Und das manuell umzuarbeiten ist tödlich. Ich hab's mal versucht und bin kläglich gescheitert.


  Marcus Bauer -- Datum: 3. Juli 2000
Suse ist nicht schlecht! Suse hat einiges für die Benutzerfreundlichkeit von Linux getan.
Schade finde ich allerdings das die rpm-Pakete nicht kompatibel sind.


  R. Sühsmuth -- Datum: 2. Juli 2000
Nach SAX kommt sowieso die individuelle Konfiguration und da ist ebenso Handarbeit angesagt wie bei RedHat.
SuSe passt aber besser auf den deutschen Markt, RedHat besser auf den amerikanischen Markt. Wir haben nun mal leider das Drama mit den Umlauten. Die sind bei der Rechtschreibreform nun mal nicht beseitigt worden.


  Uwe Heßing -- Datum: 30 Juni 2000
Fuer Einsteiger/Anfaenger sehr gut. Wer jedoch etwas tiefer in das System "Linux/Programme und deren abhaengigkeiten"
geht, hat es durch YAST (was fuer den Anfaenger optimal ist) mit problemen zu kaempfen.


  Falk Petigk -- Datum: 30 Juni 2000
SuSE koppelt den Benutzer zu sehr von den Internas des Systems ab. Yast hat neben diesem Nachteil allerdings auch den Riesenvorteil der einfachen Installation (und das schon seit vielen Jahren).
SaX ist großartig. Ich fahre eine Auflösung mit Seitenverhältnis 4:3 (echt runde Kreise!) von 1366x1024,
ohne, daß ich mir durch fehlerhafte Modelines den Monitor zerstören kann.


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