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Wer im Besitz einer einer Voodoo 3Dfx Grafikkarte ist, muß
auf dessenVorzüge auch unter Linux nicht verzichten. Mit entsprechenden
Treibern kann man auch unter Linux die Grafikausgabe beschleunigen.
Auch wenn Linux (noch) keine echte Spieleplattform ist, werden Grafikkarten, oder Grafikzusatzkarten mit 3Dfx Voodoo-Chip unterstützt, wenn man im Besitz der zugehörigen Treiber ist. Aber nicht nur zum Spielen sind diese Treiber gedacht, vielmehr kann jede OpenGL Anwendung von den Karten profitieren. Denn Mesa, der freie OpenGL-Clone für Linux, bietet die Möglichkeit die Mesa-Libraries mit 3Dfx Unterstützung zu kompilieren. Ab dann läuft alles, was Mesa benutzt, automatisch mit Rückenstärkung der 3Dfx-Karte.
Die 3Dfx-Treiber sind direkt von 3Dfx erhältlich, wo man momentan Glide (so der Name der Treiber) in der Version 2.4 erhält. Also, schnell heruntergeladen, entpackt >> tar zxvf linux_glide_2_4.tar.gz -C /tmp und einfach das Installationsskript im erzeugten Verzeichnis ausgeführt >> cd /tmp/Glide2.4
welches dann ganz komfortabel einige Installationsparameter abfragt.
Nach Beendigung der Installation befinden sich die
Treiber dann im Verzeichnis /usr/local/glide (soweit man keine anderen
Einstellungen gewählt hat)
>> export LD_LIBRARY_PATH= jetzt noch schnell ein
um die neuen Libraries anzumelden, und
schon sollten die neuen Treiber benutzbar sein. Im Verzeichnis /usr/local/glide/bin
sollten darüberhinaus einige Programme sein, mit denen man testen
kann, ob die Karte auch funktioniert.
>> tar -zxvf MesaLib-2.6.tar.gz -C /tmp/ findet man im erzeugten Verzeichnis Mesa-2.6 die Datei README.3DFX, welche problemlos durch die Installation führen sollte.
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