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  CD-Brenner Schonmal eine CD kaputtgebrannt?
Wenn ja, dann arbeiten Sie anscheinend nicht unter Linux. CD´s kopieren und gleichzeitig Quake spielen oder Kernel kompileren ist bei echten Betriebssystemen nämlich kein Wunschtraum.

Komfortable Oberflächen

Wer Cds unter Windows brennt, kennt das Problem: Netzwerkkarte daektivieren, alle Hintergrundprozesse beenden und während des Brennens nach Möglichkeit nicht die Maus oder den Joystick berühren -- und immer hoffen, das der Screensaver nicht angestellt war.
Das es auch anders geht, zeigen die Programme unter Linux. Während des Kopierens braucht man sich bei der Arbeit auf dem System nicht einschränken. Rechenzeithungrige Anwendungen oder gar das Kompilieren eines neuen Kernels stellen keine Probleme dar. Zu einem Abbruch des Schreibvorgangs kommt es erst beim Stromausfall.
Vor dem Kauf eines Brenners sollte man sich ersteinmal Informieren, welche Modelle überhaupt unterstützt werden. Information findet man unter http://www.guug.de:8080/cgi-bin/winni/lsc.pl. Auf jeden Fall solltem man sich einen SCSI-Brenner kaufen, da diese Modelle am besten unterstützt werden. Aber auch einige wenige Atapi-Modelle können mit Hilfe einer Scsi-Emulation benutzt werden.

X-CD-Roast

Zum Cd-brennen benutzt man am besten die beiden Programme cdrecord und mkisofs. Wer sich aber nicht auf der Textkonsole mit den Programmen rumschlagen will, sollte das Tcl/Tk-Tix frontend X-CD-Roast von Thomas Niederreiter benutzen. Dieses Programm bietet eine komfortable Oberfläche für die beiden oben genannten Konsolen-Programme.
Mit X-Cd-Roast kann man sich seine Daten-CD´s zusammenstellen, Musik-Cds kopieren (einlesen und Brennen) und Cds mit Musik und Datentracks zusammenstellen.
X-CD-Roast bietet auch die Möglichkeit CD-RWs zu bespielen, hat aber (noch) keinen Knopf um diese auch wieder zu löschen. Nach einer Warnung des Programmes ist es sogar möglich Cd´s mit mehr als 650 MB zu bespielen, auch auf 650 MB Cds. Sehr sinvoll, wenn die Cd knapp über 74 Minuten lang ist.

In der aktuellen Version 0.96e läuft das Programm, welches aus einer Diplom(?)-Arbeit heraus entstanden ist, sehr stabil jedoch ist der Fensteraufbau ist teilweise recht träge, was aber eher an ned Skriptsprachen Tcl/Tk und Tix liegt.
Da Linux es unterstützt verschiedene Programme mit unterschiedlichen Prioritäten zu starten, sollte man dieses auch nutzen. Falls das Programm mal knapp an Resourcen wird, müssen eben die Programme mit einer niedrigeren Priorität etwas zurückstecken. Diese Möglichkeit sollte man beim Cd-Kopieren ruhig nutzen, und deshalb X-CD-Roast mit dem Befehl:

>> nice -n -20 xcdroast

starten, um den Programm die höchstmögliche Priorität zu geben.

Burn-It

Aber es gibt auch noch andere Programme zum CD-Brennen.
Burn-It ist ein Brenner-Programm, das speziell auf Portierbarkeit auf andere Systeme ausgelegt ist.  Auch dieses Programm ist eigentlich nur eine Oberfläche für mkisofs, cdrecord und cdda2wav. Allerdings ist die Oberfläche komplett in Java geschrieben. Deshalb läuft Burn-It auch auf allen Systemen,  die eine Java-Laufzeitumgebung besitzen, und auf denen die drei o.g. Programme zum Cd-einlesen und schreiben kompiliert werden können.
Die Momentan stabile Version ist  1.0.6 während aber eine Enwickler-Version 1.4.0 existiert.


Übersicht
Howto http://www.guug.de/~winni/linux/cd  (geschlossen)
Kompatibilität http://www.guug.de:8080/cgi-bin/winni/lsc.pl
X-CD-Roast http://www.fh-muenchen.de/home/ze/rz/services/projects/xcdroast/
Burn-It  http://sunsite.auc.dk/BurnIT/

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