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  Zip-Laufwerk Jeder, der häufiger Daten herumtragen muss, und nicht jedesmal eine CD brennen will, kommt um sie nicht herrum, die kleinen Helferchen: Zip-Disks 
Auch unter Linux laufen diese Disketten. und mit Leichtigkeit umschifft man dabei die kleinen Problemzonen. 

Parallelport - Zip

Um das Parallelport-Zip zu benutzen muss man wahrscheinlich erstmal den Kernel neu kompilieren. Unterstützt werden muessen folgenden Optionen: 

  • SCSI support
    • SCSI support
    • SCSI Disk support
  • SCSI low-level drivers
    • IOMEGA Parallel Port Zip drive SCSI support
dieser Kernel sollte dann das Zip-Laufwerk ansprechen können.
Also Zip-Disk einlegen und neuen Kernel booten, dann sollte während des Bootvorganges ungefähr folgender Text zu sehen sein: 
Ausgabe: /var/log/boot.msg
scsi: 1 host
Vendor: IOMEGA Model: ZIP 100 Rev: N*32
Type: Direct-Access ANSI SCSI revision: 02
Detected scsi disk sda at scsi0, channel 0, id 6, lun 0
scsi : detected 1 SCSI disk total.
SCSI device sda: hdwr sector= 512 bytes.
Sectors= 196608 [96 MB] [0.1 GB]
sda: Write Protect is off
Partition check:
sda: sda1
Nun kann man das ZIP-Laufwerk mounten. Empfehlenswert ist es sich erst ein Zielverzeichnis zu erzeugen: 

>> mkdir /mnt/zip

und dorthin dann das Laufwerk mounten

>> mount /dev/sda4 /mnt/zip

sda gibt das SCSI-Device an, über welches das Laufwerk angesprochen wird. Wenn sich auch intern andere SCSI-Laufwerke befinden kann stattdessen auch sdb4 sdc4 usw. benötigt werden. Die korrekte Ansprache ist aus der letzten Zeile der Bootausgabe ersichtlich (s.o.): 
sda: sda1 

Nun kann das Zip-Laufwerk genauso benutzt werden wie die Festplatten. 
Es ist auch möglich die Zipdisk im ext2-Format neu zu formatieren. 

>> fdisk /dev/sda
 

Druck ausüben

Wie man beim anschliessen des Zip-Laufwerks schon bemerkt hat, wird der Drucker an das Laufwerk angeschlossen. Somit laufen Drucker und Laufwerk über einen Parallelport. Dieses "Parallelport-sharing" wird von Linux noch nicht unterstützt. Somit kann man entweder Drucken oder aufs Zip-Laufwerk zugreifen, aber nicht beides.
Die eleganteste Möglichkeit dieses Problem zu umgehen ist der Weg, die Treiber für Drucker und Zip-Laufwerk modular in den Kernel einzubinden. Nun kann man das Modul für den Drucker laden, wenn ein Druckauftrag ansteht, oder das Modul für das Zip-Laufwerk wenn man etwas von den Disketten laden will. 


Übersicht
Info http://www.torque.net/~campbell/
Iomega http://www.iomega.com
Zip FAQ http://earth.cnct.com/home/steveg/zip.html

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